Fernwärmeverbund Benken

Fernwärmeverbund Benken (FWV)

Allgemeines

Der Fernwärmeverbund Benken ist ein Unternehmen der Politischen Gemeinde Benken im Sinne des Gemeindegesetzes des Kantons Zürich, mit der Aufgabe, die Kunden am angeschlossenen Leitungsnetz zuverlässig mit Wärme nach dem Grundsatz der Eigenwirtschaftlichkeit zu beliefern. Der Betrieb und die Verwaltung des Fernwärmeverbundes Benken sind einer unselbständigen Kommission übertragen und stehen unter Oberaufsicht des Gemeinderates.  

Der Fernwärmeverbund Benken produziert selbst eigene Wärme aus Holz aus dem einheimischen Wald. Die Energie wird unmittelbar an die einzelnen Kunden für deren Eigenbedarf zu den Bedingungen des Reglements, den Werkvorschriften und der jeweils gültigen Tarif- und Gebührenordnung geliefert. Dabei bezweckt der Fernwärmeverbund Benken eine kundenorientierte, wirtschaftliche und eigenständige Verteilung von wärmetechnischer Energie.

Um eine möglichst hohe Versorgungssicherheit zu erreichen, verfolgt der Fernwärmeverbund Benken das Ziel, seine Anlagen und Netze im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten kontinuierlich zu unterhalten und auszubauen.

Vision

Der Fernwärmeverbund Benken betreibt eine ökologisch nachhaltige und lokal ausgerichtete Energiepolitik. Dabei steht jederzeit die Gesamtbetrachtung der Ökobilanz im Mittelpunkt.

Geschichte / Entstehung

1984 bis 1989

Bereits im Jahre 1984 kam die Idee über den Bau einer zukunftsorientierten Holzfeuerungsanlage in Zusammenhang mit der geplanten Errichtung eines neuen Feuerwehrs- und Werkgebäudes auf. Die sinnvolle Nutzung des naturbelassenen Energieholzes aus dem einheimischen Wald spielte dabei eine zentrale Rolle. Zu Beginn des Jahres 1987 wurde von der Forstverwaltung Benken ein Grobkonzept ausgearbeitet, welches anhand einer Studie die Machbarkeit aufzeigen soll. An der Gemeindeversammlung vom 06. Juni 1988 entschieden sich die Stimmberechtigten von Benken praktisch einstimmig für die Variante Holzenergie. Im Frühling 1989 war Baubeginn und bereits am 11. Oktober 1989 konnte die Anlage in Betrieb genommen werden. Ab Winter 1991/92 wurde dann die ursprüngliche Idee, Wärme an Dritte zu liefern, umgesetzt. In der Zwischenzeit werden nebst dem Gemeinde- und Primarschulgebäude rund 40 private Wohneinheiten mit einheimischer und ökologisch nachhaltiger Holzenergie beheizt.

2015

Die im Jahre 1989 erstellte Feuerungsanlage des Fernwärmeverbundes Benken war in die Jahre gekommen. Damit die Wärmeversorgung für die angeschlossenen Haushalte und das Gemeinde- und Primarschulgebäude von Benken aufrechterhalten werden konnte, war aus betrieblichen Gründen notwendig, eine Totalsanierung in Angriff zu nehmen. Da die Feuerungsanlage seit mehr als 25 Jahren in Betrieb war, entsprach sie daher auch nicht mehr den heutigen gesetzlichen Anforderungen an die Lufthygiene.

An der Urnenabstimmung vom 30. November 2014 stimmten die Stimmberechtigten von Benken der Ersatzinvestition der Feuerungsanlage des Fernwärmeverbundes Benken zu. Im Jahre 2015 war Baubeginn und die neue Anlage konnte vor der Heizperiode 2015/2016 in Betrieb genommen werden.

Bildmaterial

Fertige Anlage (Sicht auf Kessel 1 und Entaschungssystem der Zyklonenfilter)

Kennzahlen

Die Infrastruktur des Fernwärmeverbundes Benken (Kennzahlen, Stand 31.12.2015):

Nominalleistung

3 x 390 kW

Speicherkapazität

20 m3

Anzahl Wärmebezüger

44

Erbrachte Jahresleistung (ø der letzten 3 Jahre)

1‘100 MW

Fabrikant

Viessmann (Schweiz) AG

Konzept

3-Kessel-Kaskadenkonzept

Holzschnitzelqualität

w50

Investitionskosten

CHF 1‘100‘000.00

 

Ihre Ansprechpartner

Anlagewart

Hansueli Langenegger
Tel. +41 52 659 11 55
Tel. +41 79 426 90 59
forst.cholfirst@bluewin.ch

   

Wärmeverbundkommission

Olaf Pfeifer
Rollenbergstrasse 6
8463 Benken
Tel. +41 52 301 50 03
olafpfeifer@gmx.ch

   

Kontakt / Anschrift              

Fernwärmeverbund Benken
Landstrasse 1
8463 Benken
Tel. +41 52 319 11 80
Fax +41 52 319 20 23
info@benken.zh.ch